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Pädagogen an der Grenze ihrer Handlungsfähigkeit?

- Aggressionen in Jugendschutzstellen -

Pädagogen an der Grenze ihrer Handlungsfähigkeit?

- Aggressionen in Jugendschutzstellen -

Samenvatting

!!! Wichtiger Hinweis: Die Bachelor-Thesis wurde gemeinsam von Linda Kies, Jana Karrmann und Johanna Ascheberg verfasst. Aufgrund der Tatsache, dass Linda Kies und Jana Karrmann zum Zeitpunkt des Hochladens bei Post-it nicht mehr an der Saxion Hogeschool studierten, war es nicht möglich, diese als Verfasserinnen mit aufzunehmen. !!!
 
Abstract
Die Studie wurde im Bereich der Jugendschutzstellen in Nordrhein-Westfalen (NRW) durchgeführt, die für Inobhutnahmen nach § 42 SGB VIII zuständig sind. Eine von den Jugendschutzstellenmitarbeitern als erhöht empfundene Anzahl von aggressiven Jugendlichen in Jugendschutzstellen gab den Anstoß für diese Forschung. Die Zielsetzung der Studie ist es, die Handlungskompetenzen von Mitarbeitern in Jugendschutzstellen in Nordrhein-Westfalen im Umgang mit aggressiven Jugendlichen zu benennen. Die Hauptfrage der Untersuchung lautet: Mit welchen Handlungskompetenzen reagieren die pädagogischen Mitarbeiter von Jugendschutzstellen im Bundesland Nordrhein-Westfalen auf das aggressive Verhalten von Jugendlichen?
Um die Forschungsfrage angemessen beantworten zu können, wurden im Rahmen der Forschung zehn problemzentrierte Interviews mit Mitarbeitern von fünf Jugendschutzstellen in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Mittels eines anschließenden Gruppeninterviews mit fünf Teilnehmern in einer unabhängigen Jugendschutzstelle wurden die Ergebnisse überprüft. Letztlich wurden die Ergebnisse den Mitarbeitern einer zuvor im Rahmen der Einzelinterviews befragten Jugendschutzstelle zur Kontrolle vorgestellt. Die Zielgruppe der Forschung stellen die Jugendschutzstellenmitarbeiter in Nordrhein-Westfalen dar, die eine Ausbildung im Bereich der Sozialwissenschaften vorweisen können. Die Anzahl der Jugendschutzstellen Nordrhein-Westfalens konnte von den zuständigen Behörden nicht benannt werden. In der folgenden Forschung werden sechs Jugendschutzstellen einbezogen.
Die Handlungskompetenzen setzen sich in der Forschung aus der Fach-, Methoden-, Sozial- und Persönlichkeitskompetenz zusammen. Im Bereich der Fachkompetenz lässt sich schlussfolgern, dass die Mitarbeiter über Fachwissen zum Thema Aggression verfügen, welches vorwiegend auf Erfahrungswerten beruht. Des Weiteren wird die Methodenkompetenz der Befragten in Form von routinierten Handlungsweisen sichtbar, während die Planung und Durchführung von theoretisch fundierten Methoden kaum Anwendung findet. Die Sozialkompetenz zeichnet sich durch das Wissen über die Wichtigkeit der Kommunikation innerhalb des Teams aus, wobei ein Austausch über das spezielle Thema Aggression kaum stattfindet. Auch werden Schwächen in der Absprachefähigkeit gezeigt. Im Bereich der Persönlichkeitskompetenz zeigen sich die Mitarbeiter interessiert an Fort- und Weiterbildungen, die Teilnahme wird durch strukturelle Rahmenbedingungen erschwert. Aus den Ergebnissen der Untersuchung zu den einzelnen Kompetenzbereichen lassen sich die Handlungskompetenzen der Mitarbeiter von Jugendschutzstellen im Umgang mit aggressiven Jugendlichen zusammenfassen.
Auf Grundlage dieser Studie wurden Empfehlungen im Bereich ‚Institution‘ und ‚Forschung‘ gegeben. Durch die vorliegende problemsignalisierende Forschung wird die Notwendigkeit für eine Entwicklung im Bereich der Jugendschutzstellenarbeit deutlich.

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OrganisatieSaxion
OpleidingSociaal Pedagogische Hulpverlening
Datum2014-06-01
TypeBachelor
TaalDuits

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