De grootste kennisbank van het HBO

Inspiratie op jouw vakgebied

Vrij toegankelijk

Terug naar zoekresultatenDeel deze publicatie

Pflege zu Hause

Versorgungssituation von Schluckpatienten durch ambulante Pflegedienste

Rechten: Alle rechten voorbehouden

Pflege zu Hause

Versorgungssituation von Schluckpatienten durch ambulante Pflegedienste

Rechten: Alle rechten voorbehouden

Samenvatting

Problembeschreibung: In der Literatur sind kaum Daten und Fakten über die Versorgung von
Schluckpatienten im Alter durch Pflegekräfte bekannt. Hoffmann & Hielscher-Fastabend (2009)
belegen Defizite in der stationären Pflege. Innerhalb der ambulanten Versorgung sind noch
weniger Daten veröffentlicht. Die vorliegende Studie trägt zur Einschätzung dessen bei.
Methodik: Im Rahmen einer Quotenstichprobe am Niederrhein wurde eine Ist-Stands-Erhebung
der Versorgungssituation von Schluckpatienten durch ambulante Pflegekräfte anhand einer
schriftlichen Befragung ermittelt. An der Studie nahmen 26 Pflegekräfte sowohl
freigemeinnütziger als auch privater Träger teil. Ziel der Untersuchung war die Ermittlung des
theoretischen Wissens, sowie des Wissens über den praktischen Umgang mit Schluckpatienten und
die eigene Selbsteinschätzung der Pflegekräfte im Bezug auf die eigene fachliche Kompetenz.
Zudem wurde untersucht, ob Zusammenhänge zwischen den Variablen Ausbildungshintergrund,
Berufserfahrung, Trägerzugehörigkeit, Selbsteinschätzung und dem Wissensstand bestehen.
Ergebnisse: Gegenüber dem theoretischen Hintergrundwissen zeigten die Probanden im Wissen
über den praktischen Umgang mit Schluckpatienten bessere Ergebnisse. Besonders wesentliche
indirekte Symptome einer Aspiration, wie erhöhte Temperatur oder Pneumonien, sowie
Veränderungen durch das Alter wurden von den Pflegekräften nicht erkannt. Auch die Kenntnisse
über die einzuleitenden Maßnahmen, beim Verschlucken des Patienten, waren nicht immer
adäquat. Das passive Wissen war besser als das aktive. Hinsichtlich der Zusammenhänge zwischen
den verschiedenen Variablen und dem theoretischen und praktischen Wissen über
Schluckstörungen, ließen sich schwache Korrelationen, aber nur vereinzelt signifikante
Unterschiede feststellen. Generell war die Selbsteinschätzung der Probanden im Bezug auf die
Versorgung von Schluckpatienten überwiegend hoch und somit nicht realistisch.
Fazit: Die Versorgung von Schluckpatienten durch ambulante Pflegekräfte ist aufgrund
wesentlicher Wissenslücken nicht adäquat. Es liegen Defizite bezüglich des Erkennens einer
Aspiration und den Hilfsmaßnahmen bei Verschlucken vor. Dies erhöht das Aspirationsrisiko und
setzt den betroffenen Patienten großen Gefahren aus. Der Wissensstand bezüglich der Symptome,
der Hilfsmaßnahmen und Presbyphagie, ist verbesserungswürdig und es bedarf weiterer
Aufklärung.
Schlüsselwörter: Schluckstörungen, Dysphagie, Presbyphagie, ambulante Pflege

Toon meer
OrganisatieHogeschool van Arnhem en Nijmegen
OpleidingLogopedie
AfdelingAcademie Gezondheid en Vitaliteit
Academie Paramedische Studies
Datum2013-02-28
TypeBachelor
TaalDuits

Op de HBO Kennisbank vind je publicaties van 26 hogescholen

De grootste kennisbank van het HBO

Inspiratie op jouw vakgebied

Vrij toegankelijk