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Sprachförderung bei Kindern im Elementarbereich mit erschwertem Zugang zu Sprache

Initiierung eines Sprachförderprojekts bei HAN BOOT

Rechten: Alle rechten voorbehouden

Sprachförderung bei Kindern im Elementarbereich mit erschwertem Zugang zu Sprache

Initiierung eines Sprachförderprojekts bei HAN BOOT

Rechten: Alle rechten voorbehouden

Samenvatting

Sprache ist der Schlüssel zu Integration, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und späterem schulischen und beruflichen Erfolg, „denn Sprache eröffnet Kindern Chancen – und sie eröffnet ihnen Welten“ (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Ju-gend, 2013, S. 7). Aufgrund internationaler Bildungsstudien, wie beispielsweise PISA 2000, wurde eine öffentliche Debatte zum Thema Sprachförderung im Elementarbereich ausgelöst. Diese Thematik wurde zu einem wichtigen Punkt in der deutschen Bildungspolitik (Lisker, 2010). Sprachliche Defizite, die Kindern bereits im Vorschulalter die Chancen auf eine erfolg-reiche Schullaufbahn verbauen können, gelten als eine der maßgebenden Ursachen des PISA-Desasters (Neugebauer & Schott, 2006). Um benachteiligten Kindern aus sozialen Brennpunkten Chancengleichheit zu bieten, muss ihnen dabei besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden (Friedmann, 2012). Analysen ergaben, dass ein Zusammenhang zwi-schen niedrigem sozioökonomischen Status und Problemen in der Schule besteht (Hoff-mann, Polotzek, Ross & Schöler, 2008). Gleiches gilt auch für Kinder in den Niederlanden. Sprache hat für sie denselben Stellenwert wie für deutsche Kinder, da sie dieselbe Sprach-entwicklung durchlaufen und sie in Problemvierteln den gleichen sozialen Problemen ausge-setzt sind.
Sprachförderung wurde sowohl in Deutschland als auch den Niederlanden betrachtet, da es das Ziel der Bachelorarbeit ist, ein Sprachförderprojekt bei HAN BOOT (HAN= Hoge-school van Arnhem en Nijmegen; BOOT= nl.: Buurtwinkel voor Onderwijs, Onderzoek en Talentontwikkeling, dt.: Nachbarschaftszentrum für Bildung, Forschung und Talententwick-lung) in den Niederlanden zu initiieren und in Zukunft, nach erfolgreicher Etablierung, ein daran angelehntes Projekt im deutschen Grenzgebiet aufzubauen. In diesem Projekt sollen Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren mit einem erschwerten Zugang zu Sprache in der sprachlichen Entwicklung unterstützt werden. Das Projekt HAN BOOT stellt einen Rahmen für die Zusammenarbeit von StudentInnen, DozentInnen und Anwohnern aus Problemvier-teln dar und bietet gute Voraussetzungen für ein solches Sprachförderprojekt. Die Idee dazu lehnt sich an das BOOT-Projekt aus Amsterdam an.
Bei der Suche nach Einflussfaktoren auf Sprachförderung ergaben sich verschiedene Aspekte die wichtig für eine effektivere Sprachförderung sind. Diese wurden im ersten Schritt mithilfe einer Literaturrecherche ermittelt. Darauf aufbauend wurde ein Interview mit zwei Koordinatorinnen des BOOT-Projekts aus Amsterdam und ein weiteres Interview mit einer der InitiatorInnen von HAN BOOT geführt. Um Einflussfaktoren für Sprachförderung im so-zialen Brennpunkt zu ermitteln, wurden sechs Telefoninterviews mit Sprachförderkräften deutscher Kindertagesstätten in Problemvierteln geführt. Die Ergebnisse der Literaturrecher-che und der Interviews wurden zur Beantwortung der beiden folgenden Hauptfragen genutzt. I. Was sind die Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Sprachförderung bei ein- und mehrsprachigen Kindern im Elementarbereich mit erschwertem Zugang zu Sprache? und II. Wie kann ein Projekt zur Sprachförderung bei HAN BOOT integriert werden?
Zwei Empfehlungsschreiben wurden als Endprodukt verfasst. Ein Schreiben richtet sich an HAN BOOT, das zweite Schreiben an die Fakultät Logopädie der HAN.

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OrganisatieHogeschool van Arnhem en Nijmegen
AfdelingInstituut Paramedische Studies
Datum2013-11-30
TypeBachelor
TaalDuits

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