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Prävention von Wohnungslosigkeit

Umsetzung präventiver Beratungsangebote für von Wohnungslosigkeit bedrohteHaushalte

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Prävention von Wohnungslosigkeit

Umsetzung präventiver Beratungsangebote für von Wohnungslosigkeit bedrohteHaushalte

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Samenvatting

Ausgangspunkt der vorliegenden Bachelorarbeit sind Studienergebnisse der GISS (2014) in Nordrhein-Westfalen, welche aufzeigen, dass von Wohnungslosigkeit bedrohte Haushalte häufig zu spät in Kontakt mit Fachstellen kommen, sodass präventive Angebote in Folge dessen nur bedingt Erfolg finden. Auch praktische Erfahrungen des Sozialdienst Wohnungsnotfälle und des Sozialamtes zeigen, dass viele Haushalte erst im Rahmen einer Räumungsklage in Kontakt mit den zuständigen Fachstellen kommen und eine Prävention der Räumung schlicht unmöglich ist, da die Situation sich derart zugespitzt hat. Anknüpfend an die quantitative Studie der GISS (2014) wurden wesentliche Faktoren aufgegriffen, welche relevant für eine erfolgreiche Präventionsarbeit sind. Hierzu gehört beispielsweise die Relevanz in einem engen Kontakt mit Wohnungsunternehmen zusammenzuarbeiten. Im Rahmen eines Projektes wurden die relevanten Instanzen zusammengeführt und das Gespräch über eine entsprechende Zusammenarbeit gesucht. Relevante Instanzen sind hierbei das Sozialamt, Wohnungsunternehmen sowie der Sozialdienst Wohnungsnotfälle. Da eine
derartige Zusammenarbeit neu ist, fand die im Kontext dieser Bachelorarbeit durchgeführte Forschung Anwendung. Ziel war es herauszufinden, wie präventive Beratungsangebote des Sozialdienst Wohnungsnotfälle der Diakonie Münster gestaltet werden müssen, um Wohnungsnot schon frühzeitig entgegenzuwirken. Diesbezüglich wurden Experten der verschiedenen Instanzen interviewt. Die Interviews fokussierten hierbei eine Gestaltung der Rahmenbedingungen, Kooperationen, inhaltlichen Schwerpunkten sowie den Umgang mit Einflussfaktoren und Hürden für die Umsetzung der Beratungsangebote. In Anbetracht der Qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2015) wurden die Daten zusammengetragen und ausgewertet. Hierbei ergab sich, dass eine enge Zusammenarbeit mit Wohnungsunternehmen unabdingbar ist, um frühzeitig Informationen über bedrohte Haushalte zu erlangen. Eine Kontaktaufnahme scheint schwierig, wobei sich die persönliche Kontaktaufnahme mit einem Termin zum Hausbesuch als die effektivste Variante herausstellte. Zu Beachten sei hierbei jedoch, dass der Sozialdienst im Prozess als unabhängige Stelle hervortritt und nicht der Eindruck entstehe, der Dienst sei ein verlängerter Arm des Wohnungsunternehmens, um den Druck auf den Haushalt zu verstärken. Auch müsse es einen sicheren Rahmen in Bezug auf den Datenschutz geben, um eine Zusammenarbeit zu ermöglichen. Vor allem ein fließender Informationsaustausch über den Hilfeprozess sowie das Kündigungsverfahren müsse für gelingende Präventionsarbeit gegeben sein. Im Hilfeprozess steht ins Besondere das Erfassen der Problematik sowie das Vermitteln in weitere Hilfesysteme im Vordergrund. Auch die Sicherung der Mietzahlung sowie ein Haushaltsplan sind zentrale Bestandteile, wobei eine enge Zusammenarbeit mit Vermieter und Sozialamt unabdingbar ist, um notwendige Schritte einzuleiten. Kooperationen sind in Bezug auf das Einsetzen der Hilfe vor allem zwischen Wohnungsunternehmen und Sozialdienst notwendig, wobei es klare Absprachen für den Anlass und Grenzen der Hilfe geben müsse. Zur Finanzierung der Hilfe und Absprachen zur Hilfeplanung ist zudem der Kontakt zum Sozialamt erforderlich. Weitere Instanzen wie Schuldnerberatung, Suchthilfe und Psychiatrie werden im Rahmen weiterer Unterstützungsangebote vom Sozialdienst hinzugezogen. Schwierigkeiten in der Umsetzung ließen sich besonders in der Gestaltung der Kontaktaufnahme sowie dem Informationsaustausch identifizieren, sodass es klare Absprachen in Bezug auf den Hilfeprozess geben müsse. Alles in allem konnten Handlungsanweisungen für die Berater erarbeitet werden, welche in einer Handlungsempfehlung zusammengefasst wurden.
 



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Trefwoorden
OrganisatieSaxion
OpleidingSocial Educational Care
Datum2016-06-01
TypeBachelor
TaalDuits

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